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Von allen Seiten stürzen Bäche durch die grünen Bergflanken und das Vieh weidet in diesen Hängen bis an die Baumgrenze.
Man fährt auf einer guten Forststraße gut 16 km hinein in das wasserreiche Eselsbergtal. Von allen Seiten stürzen Bäche durch die grünen Bergflanken und das Vieh weidet in diesen Hängen bis an die Baumgrenze. Kräuter und zartes Gras sind demnach die Grundprodukte, die dann von den Almbauern in den 3 Hütten am Almerlebnisweg gekonnt verarbeitet werden. Gute frische Milch, Rahm, Almbutter, Buttermilch, Topfen, Käse...
Almerlebnisweg Ein netter, familiengerechter Almweg mit mehreren attraktiven Stationen. Ein neu angelegter Wanderweg führt fast immer am Eselsbergbach entlang. Informationen zu Flora und Fauna, über die Bedeutung des Wassers und Bewirtschaftung der Almen machen den Weg in Verbindung mit den schönen Bergansichten abwechslungsreich.
Ausgangspunkt: Die Funklhütte in 1.503 m SH, P, - ein Wasserrad steht am Beginn der ersten Station. Links, oberhalb des Baches beginnt der Wanderweg.
Gehzeit: 1 Stunde von der Funklhütte bis zur Hölzlerhütte Höhendifferenz: Mäßig, ca. 200 m
Wegcharakteristik: Zumeist flacher Alm- und Forstweg, leichter Anstieg ab der Knollihütte zum höchsten Punkt oberhalb des Wasserfalls. Kurzer, steiler Abstieg durch den Wald mit uralten Zirben und Lärchen, direkt hinunter zur Hölzlerhütte.
Variante für Bergwanderer: Wer eine längere Anreise hat, wird vielleicht mit diesem Weg nicht ganz ausgelastet sein. Als alpine Variante bietet sich der schöne Aussichtsgipfel, der Talkeinschrein, 2319 m SH, an. Aussicht: von den Niederen Tauern bis zum Dachstein – ca. 2 ½ Std. zusätzliche Gehzeit für den Aufstieg. Die Abzweigung befindet sich am Almboden, am höchsten Punkt des Almerlebnisweges.
Erlebnispunkte: Speziell für die Kinder sind das Wasserrad, der schöne „Summstein“, die Bachquerung mit den Holzpflöcken (Mutprobe) und der Wasserfall wahrscheinlich unwiderstehlich. Für die Interessierten sind die schön aufbereiteten Informationstafeln zum Almleben wahrscheinlich eine gute Vorbereitung um die kulinarischen Almschmankerl auch richtig zu würdigen. Denn wenn man weiß welche Arbeit dahinter steckt, damit Bierkäse, Steirerkas, Kaspreßknödel, Buttermilch, das selbstgebackene Bauernbrot oder der „Woazer“ (d.i. ein Gugelhupf oder Reinling) mit Almkaffee so gut schmecken, bekommt die Almwirtschaft eine ganz andere Bedeutung.
Einkehren: In bester Nachbarschaft befinden sich Funklhütte, Knolli Hütte und Hölzler Hütte innerhalb einer knappen Gehstunde. Angeboten werden alle Almprodukte, aber auch ein gutes „Bratl“...und das alles direkt auf der Alm.
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